Karate Kid von Harald Zwart, das Remake des Kultiflms von 1984. Ich habe
das Original vor Ewigkeiten mit meinem Vater gesehen, ich erinnere mich
kaum, aber mein Vater schwärmte von ihm. Aus beruflichen Gründen zieht
Sherry Parker mit ihrem Sohn Dre Parker, Jaden Smith den sicher Viele
aus dem grandiosen "Das Streben nach Glück" kennen, aus den USA nach
China. Dort wird der kleine Dre schon bald von den heimischen
Karatelehrlingen übel aufgemischt, denn er hat sich in die hübsche
Virtuose Mei Ying verliebt und das stößt einem Jungen dort gewaltig auf.
Dre wird von Mr. Han, Jackie Chan dem Kulthaudegen, unter seine
Fittiche genommen. Er lernt die Kraft des Chi zu nutzen und wird auf das
große Tunier vorbereitet, bei welchem er sich seinen ärgsten
Widersachern stellen soll. Mr. Han hat seine Familie bei einem Unfall
verloren und seine Gefühle bringen dem Film eine leicht melancholische
Note.
Ich muss sagen, mir hat der Film wenig gefallen, er ist gewissermaßen gewaltverheerlichend, viele Kampfszenen sind übertrieben pathetisch, obwohl nicht ein Tropfen blut vergossen wird und unrealistisch. Überzeugend ist aber das Acting der Schauspieler. Jaden und Jackie Chan spielen herausragend. Doch das kann das wirklich schlechte Drehbuch nicht überdecken. Handwerklich, betreffend Schnitt und Kamera ist der Film voll okay. Musikalisch ebenfalls, doch Never say never hätte man sich in den Credits doch klemmen sollen.
Was bleibt ist ein solider Kinderfilm, der die Altersklasse 8-13 glücklich machen wird.
Fazit: 5.0/10

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen