Sonntag, 20. Februar 2011

Filmreview Nr. 14 "Karate Kid"

Karate Kid von Harald Zwart, das Remake des Kultiflms von 1984. Ich habe das Original vor Ewigkeiten mit meinem Vater gesehen, ich erinnere mich kaum, aber mein Vater schwärmte von ihm. Aus beruflichen Gründen zieht Sherry Parker mit ihrem Sohn Dre Parker, Jaden Smith den sicher Viele aus dem grandiosen "Das Streben nach Glück" kennen, aus den USA nach China. Dort wird der kleine Dre schon bald von den heimischen Karatelehrlingen übel aufgemischt, denn er hat sich in die hübsche Virtuose Mei Ying verliebt und das stößt einem Jungen dort gewaltig auf. Dre wird von Mr. Han, Jackie Chan dem Kulthaudegen, unter seine Fittiche genommen. Er lernt die Kraft des Chi zu nutzen und wird auf das große Tunier vorbereitet, bei welchem er sich seinen ärgsten Widersachern stellen soll. Mr. Han hat seine Familie bei einem Unfall verloren und seine Gefühle bringen dem Film eine leicht melancholische Note.
Ich muss sagen, mir hat der Film wenig gefallen, er ist gewissermaßen gewaltverheerlichend, viele Kampfszenen sind übertrieben pathetisch, obwohl nicht ein Tropfen blut vergossen wird und unrealistisch. Überzeugend ist aber das Acting der Schauspieler. Jaden und Jackie Chan spielen herausragend. Doch das kann das wirklich schlechte Drehbuch nicht überdecken. Handwerklich, betreffend Schnitt und Kamera ist der Film voll okay. Musikalisch ebenfalls, doch Never say never hätte man sich in den Credits doch klemmen sollen.
Was bleibt ist ein solider Kinderfilm, der die Altersklasse 8-13 glücklich machen wird.
Fazit: 5.0/10

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