Buried, vergraben.
Der Amerikaner Paul Conroy erwacht aus der Ohnmacht, begreift das er in einem Sarg liegt und das verbuddelt unter der Erde. Die bösen Iraker haben seinen Konvoi im Irak angegriffen und jeden erschossen, bis auf ihn, dieser wurde für finanzielle Zwecke bei lebendigem Leibe einen Meter unter die Erde verfrachtet und dieses Schicksal ist ähnlich unschön, denn der Sauerstoff im Sarg ist knapp und außerdem ist dieser nicht besonders stabil.
Das Ganze entpuppt sich als eine Art Entführung, mit rein finanziellen Motiven. Ihm wurde ein Handy, Feuerzeug, Taschenmesser und einige andere Dinge mit in den Sarg gelegt. Er nimmt also den Kontakt mit Entführer, Arbeitgeber, Regierung und Frau auf.
Der Sauerstoff wird immer knapper, die Hoffnung immer kleiner und die Klaustrophobie immer größer.
Der Film ist ziemlich sparsam. Eigentlich unglaublich sparsam, es gibt eine Location, das ist der Sarg, und einen Schauspieler, das ist Ryan Reynolds und auch die Musik plätschert so vor sich hin. Die Telefongespräche sind okay, aber nicht weltenbewegend und die Leistung von Ryan ist toll, aber nicht herrvorragend. Und trotzdem weiß der Film 90 Minuten bei Stange zu halten, er treibt also die Idee von Filmen wie "Nicht Auflegen" auf die Spitze. Zum Ende hin ist der Film wirklich nervenzerreißend spannend, vorher etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich auf ihn einlässt ein überaus guter Thriller.
Fazit: 7.5/10
Fazit: 7.5/10


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