Freitag, 18. Juni 2010

Alumreview Nr. 1 "Ausflug mit Freunden" von "Egotronic"

Tadaaa, eine meiner allerliebsten Bands hat vor geraumer Zeit ein neues Album rausgebracht, das habe ich jetzt zig mal durchgehört und erlaube mir nun ein Urteil. Die Gesamtwertung ergibt sich aus dem Durchschnittswert aller Songs.

1. Was soll´s - knackiger Beat, zeigt Ego´s aktuellen Standpunkt, macht gute Laune mit ordentlichem  Text
- 8/10 -
2. Ich kanns nicht sagen - für mich der beste Song: super Beat, super Text, relativ melancholisch
- 9/10 -
3. Die Sonne scheint - erinnert an den Song "Die richtige Einstellung", macht gute Laune
- 7/10 -
4. Das Leben ist tödlich - brillianter Text, wenn auch Lobgesang auf AUDIOLITH (Kommerz, Kommerz) aber egal, super Beat!
- 8/10 -
5. Tonight - tja, der Beat ist cool, französische Vocs von Daja Atari, ganz anders als gewohnt
- 6/10 -
6. Toleranz - greift Onkelz an (mit dem Song habe ich mich ja schon umgehend in einem "Sonst So?" befasst), Message dennoch vorhanden und wichtig, Beat ist gut und der Song gerät immer mehr in Fahrt
 - 8/10 -
7.You - ähnelt "Ich kanns nicht sagen" bloß etwas härter, ordentlicher Beat, Refrain auf engl.
- 7/10 -
8. Volksküche - Beat+Gedudel -> gefällt, Text gefällt mir nicht, nicht so doll gemixed, Zwischensingsang von Plemo gefällt mir auch nicht 
- 5/10 -
9. Ich hab Zeit - ziemlich punkig, der Text rockt, Vocs könnten noch nen Tick härter kommen 
- 7/10 -
10. Mehr Bass - überguter Beat, defintiv ein Livesong zum Abgehen (wirkt daheim also nicht so)
- 7/10 -

Fazit: 7/10

Es ist noch zu sagen das verdammt viele Features vorhanden sind, etwas zuviel sogar.
Hier noch mein Lieblingssong:

"Sonst so?" Nr. 40

So ihr Küken der Apokalypse.
Da es wichtigeres im Leben gibt als zu bloggen, war hier lange nichts zu lesen.
Das soll sich, zumindest dieses Wochenende, ändern - hab nichts zu tun, bin nicht gut drauf und habe den Drang meine vollkommen, bedeutungslose Meinung ins Web zu stellen.
Das wird auch gleich mit der neuen Kategorie "Albumreview" passieren.
Genießt euer Leben.

Sonntag, 6. Juni 2010

"Sonst so?" Nr. 39

Während ich das neue Frittenbudealbum höre (Review folgt wenn ich´s paar Mal durchgehört habe.) und auf eine eventuelle Rammstein-Übertragung vom Rock Am Ring warte, noch ein Post.
Das WE war ziemlich gechillt.
Am Samstag bin ich schon um 8 Uhr vonner Fahrschule aus Auto gefahren, lief endlich mal ziemlich gut. Prüfung ist langsam abzusehen. Dann war ich Schuhe, Rucksack und nen neues Portemonaie kaufen, die zwei erstgenannten gibts zum Geburtstag. Dann hab ich mit meiner Michèle und anderen aus Parchim getroffen. Heute war nur Michèle hier und wir haben versucht der Hitze von draußen zu entkommen. Ein schönes, nüchternes Wochenende : )
Und die 850-Jahrefeier hab ich gekonnt ignoriert.


Du kaufst der Frau die du liebst, ein Shirt von Audiolith.


Das Lied ist der Hammer.

Musikvideoreview Nr.14 (Frittenbude - Und täglich grüßt das Murmeltier)



Alter. Wie überaus gut! Ich werd mir das Album gleich bei Amazon ziehen und damit an den Pfaffenteich gehen, aber erstmal: bitteschön, ein Stück Kunst. Ein super Video, super Beat, super Lyrics. Frittenbude sind einfach geil, auch wenn der Sound "mainstreamiger" geworden ist und sich dem punkigen etwas entfernt hat.

Musikrichtung: Rave/Electropunk
Video: 9/10
Song:8/10
Gesamt:8/10

"Sonst so?" Nr. 38

Bevor ich gleich schlafen gehe, etwas was ich unbedingt loswerden muss.
Zum Rock am Ring gehen jawohl nur Doofe, da stehen Slayer (SLAYER) auf der Bühne, spielen Raining Blood und das höchste der Gefühle ist ne hoch gestreckte Pommesgabel, kein Pogo, kein Moshpit, kein Circle Pit keine Crowdsurfer. Mein Gott, Slayer haben echt was besseres verdient, in Wacken wird das bestimmt ordentlich knallen : )
Naja, gute Nacht.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Filmreview Nr.7 "Kombat Sechzehn"


Gerade diesen deutschen Film, aus dem Jahr 2005, mit meiner Mutter und meinem kleinem Bruder geguckt.
Es geht um einen sechzehnjährigen, Taekwondo-Überkämpfer, der von Frank-Main nach Frankfurt-Oder zieht. Dort gerät er schnell in die rechte Szene, wehrt sich erst gegen die faschistischen Ideologien, gibt ihnen letztendlich aber bei.
Der Film wurde von Mirko Borscht gedreht, welcher für den bekannten Film "Wut" und den geradezu berühmten Film "Berlin Calling" Regieassistent war. Kombat Sechzehn liegt zeitlich vor diesen Werken.
Der Film zerschneidet mein filmisches Empfinden etwas, was mir das bewerten erschwert. Viel Negatives: annähernd durchschnittliches/schlechtes Acting (in der ersten Hälfte echt durchgehend, in der Mitte gewinnt der Film deutlich an Fahrt), schlechte/absolut unglaubwürdige Dialoge. Positives: Der Protagonist hört schönen alten Hardcorepunk und am wichtigsten: Der Film hat eine Existenzberichtung, die nicht auf den Namen Unterhaltung hört. Er zeigt einfach wie abgefuckt Faschos sind, das man einfach die Finger von politischer Extreme halten sollte und wie schnell die Präsenz in solchen Szenen ins Auge gehen kann. Der Film ist nicht politisch, jediglich antinationalsozialistisch. Und was mir noch sehr gefiel: Das Outro des Films ist der Song "Wenn du wirklich willst", kostenlos von den Onkelz beigesteuert, ein Lied über die Möglichkeit neu anzufangen und seine Fehler hinter sich zu lassen.
Dennoch, wie soll ich den Film bewerten.. Eine relativ unterdurchschnittliche technische Seite, in Kontrast mit einer erstklassigen erzählerischen Seite.(die auch durch die harten Gewaltdarstellungen an Fahrt gewinnt, eine Szene wird verwendet die jedem, der "American History X geguckt hat, im Kopf geblieben ist .)
Ein guter Film soll Menschen unterhalten, rühren, zum Lachen oder zum Weinen bringen, zum Nachdenken anregen oder schlichtweg bewegen, genau das tut "Kombat Sechzehn", daher:

Fazit: 8/10