Sonntag, 10. Oktober 2010

Filmreview Nr.13 "The Social Network"

Kinogutschein besessen, The Social Network geschaut.
Nach Hause gekommen, Browser auf, Moviepilot und Spiegelonline an. Ach und, Facebook auch noch.

Ein Film über eine der wohl erfolgreichsten Netzphänomene aller Zeiten.
Was als kleine Studentenidee begann um sich mit Unikollegen auszutauschen, wurde zum größten sozialen Netzwerk der Welt. Das das ganze seine Probleme mit sich bringt versteht sich von selbst. Zunächst begründen Marc Zuckerberg und sein Kumpel Eduardo Saverin thefacebook.com, werden schlagartig berühmt, bekommen ihren ersten Blowjob. Das ganze fängt schon bald an problematisch zu werden, man wirft den jungen Unternehmern vor die Idee geklaut zu haben. Als sich schließlich Nappster-Erfinder Sean Parker mit ins Gespann bringt, entbrennt ein Streit zwischen Marc und Eduardo. Schließlich endet das ganze in einem Hin- und Hergeklage. David Fincher erzählt seine „Geschichte“ quasi chronologisch, allerdings werden die Gerichtsverhandlungen in die laufende Handlung immer wieder eingeflochten, so werden Dialoge zur Hälfte im Studentenheim begonnen und schließlich als Zeugenaussage vor Gericht beendet. Finchers Werk hat eigentlich alles was ein guter Film braucht, Schauspieler die ihr Werk wirklich verstehen, sehr guter, sauberer Schnitt und tolle Musik, das einzige was fehlt ist die Spannung. Die Handlung des Films ist eigentlich total banal und das ist der springende Punkt, die ersten 45 Minuten wissen zu unterhalten. Wilde Parties und laute Musik, Studentenleben wie man es sich vorstellt und dann zieht sich der Film einfach nur noch so hin.

Fazit: 6.5/10


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