Kinogutschein besessen, The Social Network geschaut.
Nach Hause gekommen, Browser auf, Moviepilot und Spiegelonline an. Ach und, Facebook auch noch.
Ein Film über eine der wohl erfolgreichsten Netzphänomene aller Zeiten.
Was als kleine Studentenidee begann um sich mit Unikollegen
auszutauschen, wurde zum größten sozialen Netzwerk der Welt. Das das
ganze seine Probleme mit sich bringt versteht sich von selbst. Zunächst
begründen Marc Zuckerberg und sein Kumpel Eduardo Saverin
thefacebook.com, werden schlagartig berühmt, bekommen ihren ersten
Blowjob. Das ganze fängt schon bald an problematisch zu werden, man
wirft den jungen Unternehmern vor die Idee geklaut zu haben. Als sich
schließlich Nappster-Erfinder Sean Parker mit ins Gespann bringt,
entbrennt ein Streit zwischen Marc und Eduardo. Schließlich endet das
ganze in einem Hin- und Hergeklage. David Fincher erzählt seine
„Geschichte“ quasi chronologisch, allerdings werden die
Gerichtsverhandlungen in die laufende Handlung immer wieder
eingeflochten, so werden Dialoge zur Hälfte im Studentenheim begonnen
und schließlich als Zeugenaussage vor Gericht beendet. Finchers Werk hat
eigentlich alles was ein guter Film braucht, Schauspieler die ihr Werk
wirklich verstehen, sehr guter, sauberer Schnitt und tolle Musik, das
einzige was fehlt ist die Spannung. Die Handlung des Films ist
eigentlich total banal und das ist der springende Punkt, die ersten 45
Minuten wissen zu unterhalten. Wilde Parties und laute Musik,
Studentenleben wie man es sich vorstellt und dann zieht sich der Film
einfach nur noch so hin.
Fazit: 6.5/10
Sonntag, 10. Oktober 2010
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