Sonntag, 10. Oktober 2010

Filmkurzreview Nr.27 "Into the Wild"

"Something touched me deep inside", das fällt mir zu Into the Wild ein. Was Don McLean einst sang trifft meine Gefühlslage nach dem Schauen von diesem "Reisebericht" recht gut. Ein junger hochintelligenter Mann, mit einer Vorliebe für klassische Literatur, mit oberflächigen, superreichen Eltern, reißt nach seinem Schulabschluss aus. Er will nach Alaska, verbennt sein Geld, Ausweise, Kreditkarten und bricht jeglichen Kontakt zu seinen Eltern ab. In Sprüngen erzählt der Film, Vorgeschichte, Reise nach Alaska, Rückreise und einen etwas länger dauernden Aufenthalt in seinem Stützpunkt, einem leerstehenden Bus den er in der Ödnis findet. Der Film ist eher still, ein Glück das er nicht chronologisch erzählt wird, sonst wäre er nicht aushaltbar vor Stille. Aber nein, so erlebt man viele Dialoge mit den wenigen Menschen die Alex Supertramp begegnen und was mir besonders gefiel: Monologe von ihm und von seiner Schwester, die ihm, in jenen, meist hinterhertrauert. Die Texte könnten schöner nicht sein. Gleiches gilt für Bilder, Musik und Moral. Und hey, Kristen Steward ist eine gute Schauspielerin!

Fazit: 9.5/10

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