Nach einer Diskussion mit meiner Freundin, von wegen alte Filme sind
doof und die in Schwarz-Weiß erst recht, da dachte ich mir, dann guck
ich jetzt erst recht mal etwas Altes. "Psycho" von Alfred Hitchcock,
über die Ermittlung die nach einer Frau angestellt wird, welche 40.000
Dollar unterschlägt, mit dem Geld versucht sich abzusetzen und
schließlich in einem Motel ermordet wird (der vllt. bekannteste
Filmmord, aber auf jeden Fall der bekannteste Duschenmord.) Und oho,
Filme können ohne 10 Schnitte pro Sekunde und ohne Farbe spannend sein.
Das Ganze wirkt durchdacht und durchstrukturiert (fast schon
dramenähnlich.)
Es gibt keine riesige Zahl an Charakteren, weshalb es dem Zuschauer
leichter fällt sich an die Wenigen zu gewöhnen, allerdings habe ich auch
zu keinem der "guten" Protagonisten eine wirkliche Bindung aufbauen
können, wobei der irre Bates einem irgendwie ans Herz wächst.
Herrvorragende Musik und ziemliches gutes Schauspiel, wobei es die
Protagonisten relativ gelassen nehmen das Geliebte/Schwester ermordet
wurde, runden das ganze zu einem sehr, sehr unterhaltsamen Thriller ab,
der derweil aber nicht übermäßig zu schocken weiß.
Fazit: 8/10
Sonntag, 26. September 2010
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