Sonntag, 15. August 2010

Filmkurzreview Nr.16 "Berlin Calling"

Hmmm Hmmm Hmmm,
Ich habe den Film jetzt 2 Mal gesehen. Erstmal: Es ist vorallem anfangs nervig, wie der Sound gemixed ist, die Musikszenen zu laut und (naja ok, das geht nicht anders) basslastig und dann die "normalen" Szenen, wo man aufstehen muss und lauterdrehen muss, weil der Sound zu leise ist, der in der vorherigen Szene noch viel zu laut war.
Ansonsten ist der Paule in "Berlin Calling" DJ Ickarus, dem sein Drogenkonsum (den er für kontrolliert hält) zum Verhängnis wird. Albumrelease, Freundin und seine Psyche stehen auf der Kippe. Der Film zeigt seine Behandlung in einer Klinik und vor allem viel, viel Musik, die ist natürlich grandios, allerdings erinnert der Film streckenweise an ein sehr langes Musikvideo. Das Acting ist weitesgehend hervorragend, aber irgendwie hinterlässt der Film wenig Eindruck. Was möchte der Film sein? - drogenabschreckend, fiktives Biopic, Musikkino oder Psychenanalyse? Berlin Calling macht es einem schwer ihn nicht zu mögen, ihn zu lieben fällt leichter, man weiß allerdings nicht wofür, vielleicht ist es dieses Indiefeeling, das der Film versprüht.

Fazit: 8/10

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen