Freitag, 25. März 2011

Sonst So? Nr. 46

Neben manchen Leuten bin ich wie das Lied, welches man sich zwangsweise anhört, weil es nach dem Lieblingslied als nächstes in der Songlist des Albums kommt.


Dienstag, 8. März 2011

Sonst So? Nr. 45

 

Sonntag, 20. Februar 2011

Filmreview Nr. 14 "Karate Kid"

Karate Kid von Harald Zwart, das Remake des Kultiflms von 1984. Ich habe das Original vor Ewigkeiten mit meinem Vater gesehen, ich erinnere mich kaum, aber mein Vater schwärmte von ihm. Aus beruflichen Gründen zieht Sherry Parker mit ihrem Sohn Dre Parker, Jaden Smith den sicher Viele aus dem grandiosen "Das Streben nach Glück" kennen, aus den USA nach China. Dort wird der kleine Dre schon bald von den heimischen Karatelehrlingen übel aufgemischt, denn er hat sich in die hübsche Virtuose Mei Ying verliebt und das stößt einem Jungen dort gewaltig auf. Dre wird von Mr. Han, Jackie Chan dem Kulthaudegen, unter seine Fittiche genommen. Er lernt die Kraft des Chi zu nutzen und wird auf das große Tunier vorbereitet, bei welchem er sich seinen ärgsten Widersachern stellen soll. Mr. Han hat seine Familie bei einem Unfall verloren und seine Gefühle bringen dem Film eine leicht melancholische Note.
Ich muss sagen, mir hat der Film wenig gefallen, er ist gewissermaßen gewaltverheerlichend, viele Kampfszenen sind übertrieben pathetisch, obwohl nicht ein Tropfen blut vergossen wird und unrealistisch. Überzeugend ist aber das Acting der Schauspieler. Jaden und Jackie Chan spielen herausragend. Doch das kann das wirklich schlechte Drehbuch nicht überdecken. Handwerklich, betreffend Schnitt und Kamera ist der Film voll okay. Musikalisch ebenfalls, doch Never say never hätte man sich in den Credits doch klemmen sollen.
Was bleibt ist ein solider Kinderfilm, der die Altersklasse 8-13 glücklich machen wird.
Fazit: 5.0/10

Samstag, 29. Januar 2011

Sonst So? Nr. 44

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Ein gif des gestrigen Abends, durchaus lustig.
Heute Abend Geburtstagfeier einer Freundin : )

Filmkurzreview Nr.30 "Life in a day"


Durch viel Glück habe ich gerade gestern mal wieder auf den lifeinaday-Channel bei youtube geschaut und konnte so die zweite Ausstrahlung von "Das Leben in einem Tag" erwischen. Für diesen Film, haben 80000 Menschen, von allen Orten der Welt, alle am gleichem Tag, dem 24. Juli, ihre Erlebnisse gefilmt und dokumentiert. Kevin MacDonald hat daraus einen Film gemacht. Als kleinen Aufhänger sollten die Leute in ihren Videos noch 4 Fragen beantworten - "Was fürchtest du?" "Was liebst du?" "Was bringt dich zum Lachen?" "Was hast du in deinen Taschen?". Ich muss sagen, ich war hin und weg. Über 90 Minuten weiß der Film zu unterhalten. Lustig, beeindruckend, aufklärend, schockierend und einfach nur wunderschön.
Dieser Film ist etwas ganz wertvolles, in 90 Minuten lernt man so viel über verschiedene Kulturen, bekommt den Wahnsinn der westlichen Länder vor die Augen geführt, zeigt den endlos tiefen Abgrund zwischen der dritten Welt und Ländern wie den USA, ohne dabei wie eine Aufklärungskampagne von UNICEF zu wirken . "Das Leben in einem Tag" beweist dem Zuschauer eindrucksvoll wie wertvoll Leben ist, als was für ein Glück Gesundheit angesehen werden sollte und wie schön oder schrecklich das Leben sein kann.
Unbedingt angucken!   Fazit: 10/10
http://www.youtube.com/user/lifeinaday

Dienstag, 25. Januar 2011

Filmkurzreview Nr. 29 "Buried"


Buried, vergraben.
Der Amerikaner Paul Conroy erwacht aus der Ohnmacht, begreift das er in einem Sarg liegt und das verbuddelt unter der Erde. Die bösen Iraker haben seinen Konvoi im Irak angegriffen und jeden erschossen, bis auf ihn, dieser wurde für finanzielle Zwecke bei lebendigem Leibe einen Meter unter die Erde verfrachtet und dieses Schicksal ist ähnlich unschön, denn der Sauerstoff im Sarg ist knapp und außerdem ist dieser nicht besonders stabil.
Das Ganze entpuppt sich als eine Art Entführung, mit rein finanziellen Motiven. Ihm wurde ein Handy, Feuerzeug, Taschenmesser und einige andere Dinge mit in den Sarg gelegt. Er nimmt also den Kontakt mit Entführer, Arbeitgeber, Regierung und Frau auf.
Der Sauerstoff wird immer knapper, die Hoffnung immer kleiner und die Klaustrophobie immer größer.
Der Film ist ziemlich sparsam. Eigentlich unglaublich sparsam, es gibt eine Location, das ist der Sarg, und einen Schauspieler, das ist Ryan Reynolds und auch die Musik plätschert so vor sich hin. Die Telefongespräche sind okay, aber nicht weltenbewegend und die Leistung von Ryan ist toll, aber nicht herrvorragend. Und trotzdem weiß der Film 90 Minuten bei Stange zu halten, er treibt also die Idee von Filmen wie "Nicht Auflegen" auf die Spitze. Zum Ende hin ist der Film wirklich nervenzerreißend spannend, vorher etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich auf ihn einlässt ein überaus guter Thriller.

Fazit: 7.5/10

Sonst So? Nr. 43

Nach Ewigkeiten, mal wieder ein Post. Und ab jetzt auch wieder gehäuft! : )
Es wird wieder Filmkritiken, Musikkritiken und vllt. auch das ein oder andere Bildchen geben.







Mittwoch, 3. November 2010

Albumreview Nr. 3 "Saalschutz - Entweder Sallschutz"


Auf ihrem Blog Saalschutz.blogsport.de kann man sich das ganze Album anhören, das habe ich 2 Tage ununterbrochen getan und dann war klar, die Platte wird gekauft! :) Derweil lauf ich auf den Punkt zu an dem das gute Stück überhört ist, deswegen schnell die Albumreview bevor´s zu spät ist.
Saalschutz aus dem Hause AUDIOLITH; Rave vom Feinsten und am 10.12 auch in Schwerin - Komplex auch live tanzbar!

1.) No Intro by no men with no beard - Ohne Wertung (17 Sekunden lang - Tinitus..)
2.) Ravepunk für eine bessere Welt - guter Beat, lyrisch etwas vorhersehbar dennoch kreativ, toller Refrain,
"und schüchternde Nerds bringen Nazis zur Strecke"  7/10
3.) Ihr wollt ja doch nur pogen - gefällt mir anfangs nicht so, Beat + E-Gitarre+Vocals harmoniert da nicht so,
aber dann der Refrain: übergut!, lyrisch mehr als nett!  8/10
4.) Ein Mensch brennt - die lyrische Idee ist ziemlich geil, musikalisch eher ruhig, die Strophen sind sich sehr ähnlich, werden aber mit Electrosoli aufgelockert. 6/10
5.) Laserboy erwacht - sehr punkig in den Strophen und funkig im Refrain, gute Lyriks - ziemlich kritisch 8/10
6.)Der Widerspruch - live geht wird das sowas von abgehen!, extrem tanzbare Beats und die Vocals sind auch ziemlich geil. Lyrisch aber nicht so legendär. 7/10
7.) Die Welt war schöner - mal was ganz anderes und das gefällt mir echt gar nicht, ist vllt. als Auflockerung gedacht, aber ich finds nervig, lyrisch auch wenig kreativ 3/10
8.) Honi soit qui mal y pense - Un histoire qui mal y pense ? Eine Geschichte, die böses denkt? egal.
super Strophen und der Refrain ist übertrieben geil, ein Lied zum Mitsingen 9/10
9.) In deiner Nähe sein - thrashmetalliges Intro (und das ist nicht besonders gut) aber geht schön ins Lied über, tolle Lyriks die mir aus der Seele sprechen , nette Beats  7/10
10.) The Anthem - an sich gut, hat man aber während dem Durchhören des Album schon ähnlich gehört,  zumindest die Strophen sind ziemlich langweilig, der Refrain ist dann ganz nett, die Lyriks gefallen auch 6/10
11.) Headliner der Herzen - nochmal eine Mitsingnummer!, Beats nett, Lyrics ziemlich toll, Refrain: hmm ein bisschen arg schnulzig. 7/10
12.) Outro - Ohne Wertung (Danksagung mit Beat unterlegt)

If you do it, do it right. And save the Rave for me tonight!

Ein wirklich tolles Album und ich freue mich unendlich darauf die Jungs live zu sehen. Beim Kauf des Albums werdet ihr mit tanzbarer Musik, mit tollen Texten, belohnt, auch wenn es scheint das Saalschutz teilweise die Ideen fehlten, denn an Abwechslung mangelt es dem Ganzen teilweise schon. Egal, kaufen, anhören, wohlfühlen!

Fazit: 7/10

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Albumreview Nr.2 "Serj Tankian - Imperfect Harmonies"

Serj Tankian, der Sänger der berühmten serbischen Crossoverband System of a down, hat mit Imperfect Harmonies sein zweites Soloalbum veröffentlicht oder wenn man so will sein drittes, lässt man "Elect the Death - Symphony als eigenständiges Album durchgehen. Das es nicht schlech sein kann ist klar, dafür ist das Stimmvolumen und seine Erfahrung zu groß und weiterhin hat er unzählige Male bewiesen das er ein lyrisches Genie ist. Aber wie gut ist es wirklich?


1.) Disowned Inc. - anfangs stark vom Orchester dominiert, gewinnt im Laufe der Zeit aber an Fahrt.  Lyrisch ziemlich gut und gewohnt kritisch "God speaks different in every language"7/10
2.) Borders are... - beginnt auch sehr soft, lyrisch heervorragend geradezu brilliant! Nur das ewig wiederholte "I never let you go" nervt mich. 8/10
3.) Deserving?- von Beginn an gut, ein großartiges Lied über die Liebe, zwischenzeitlich sehr funkig, wunderbar, wenn auch zum Ende hin etwas zu sehr gejammert! 9/10
4.)beatus - huch, noch ein Liebeslied, mit etwas nervigen Hintergrundgedudel, das sich im Laufe des Lieds stark verändert und schließlich zum Ausgangspunkt zurückkehrt. 6/10
5.)Reconstructive demonstration -  serj meets electro, zumindest beim Intro, der Refrain ist lyrisch, sowie musikalisch ziemlich geil, erneut sehr kritisch und an/klagend. 7/10
6.) Electron - nett, aber etwas kraftlos, mich stört der Rhytmus der Drums. 5/10 
7.) Gate 21 - ein Lied über das Ende der Liebe, sehr poetisch und recht angenehm zu hören, für mich hätte der Song aber bei seiner Pianobegleitung bleiben können 7/10
8.)Yes, it's genocide- ein Lied über den Völkermord an den Armeniern, auf armenisch. Übersetzungen findet man natürlich, ein unglaublich zynisches Lied. 6/10
9.)Peace be revenged- eine Anschuldigung an das Denken des mordernen Menschen,  aber musikalisch nicht so top. 5/10
10. Left of center - die Single des Albums, extrem kritische Lyrics, die aber leicht verständlich und wenig kompliziert sind. Musikalisch etwas kräftiger und man erkennt alte Züge. 8/10
11. Wings of Summer -  eine Akustikgitarre! ... und einen quietischig singenden Serj. Soll wohl das Ganze ruhig ausklingen lassen, aber lyrisch ist das nicht toll und irgendwie in die Länge gezogen. 5/10


Ganz anders. Ganz anders als alles was man von SOAD oder Elect the Dead gewohnt ist: Hier sind keine E-Gitarren, hier sind keine akustischen Drums, stattdessen elektrische und auch die Vocals sind irgendwie anders, ganz anders.
Imperfect Harmonies hört sich wie ein Buch, eine Gedichtsammlung. Wirklich anstrengend und nichts für nebenbei. Für dieses Album ist es Pflich des Englisch mächtig zu sein und beim ersten durchhören sollte man unbedingt ein Wörterbuch zur Hand haben. Befolgt man diesen Rat bekommt man ein interessantes, fesselndes, lyrisches Meisterwerk, das hingegen aus musikalischer Sicht nicht gerade mit Abwechslung glänzt. 

Fazit: 7/10

Sonntag, 17. Oktober 2010

Filmkurzreview Nr. 28 "High Fidelity"

Also hören sie mal Herr Frears, wenn ich einmal Filme mache, zeige ich ihnen das ein Film nicht über hundert Minuten gehen muss, hätten sie High Fidelity nicht einfach nach 90 Minuten enden lassen können? Klar, da gab´s die Buchvorlage an die sie sich halten mussten, aber dennoch der Film ist bis zu einem gewissen Punkt so genial, so witzig, so zweideutig und einfach geil gemacht und dann fängt er an zu langweilen. Klar zum Ende geht´s dann wieder, aber die 25 Minuten dazwischen waren echt ermüdend. So ist der Film letztendlich kein Meisterwerk, aber nahe dran. Rob Gordon (John Cusack), Besitzer eines Plattenladens, aufgrund seinen nie haltenden Beziehungen, tief in einer Midlife-Crisis. In Rückblicken wird über seine verflossenen Geliebten berichtet und über andere Erinnerungen. Jack Black ist ebenfalls mit von der Partie, er arbeitet im Plattenladen, und spielt seine Rolle heervorragend! Das der Soundtrack top ist, will man ja hoffen und Schnitt und Kamera: auch alles überzeugend.
Wären da nicht diese etwas langweiligen 25 Minuten...

Fazit: 8.0/10


Sonntag, 10. Oktober 2010

Filmreview Nr.13 "The Social Network"

Kinogutschein besessen, The Social Network geschaut.
Nach Hause gekommen, Browser auf, Moviepilot und Spiegelonline an. Ach und, Facebook auch noch.

Ein Film über eine der wohl erfolgreichsten Netzphänomene aller Zeiten.
Was als kleine Studentenidee begann um sich mit Unikollegen auszutauschen, wurde zum größten sozialen Netzwerk der Welt. Das das ganze seine Probleme mit sich bringt versteht sich von selbst. Zunächst begründen Marc Zuckerberg und sein Kumpel Eduardo Saverin thefacebook.com, werden schlagartig berühmt, bekommen ihren ersten Blowjob. Das ganze fängt schon bald an problematisch zu werden, man wirft den jungen Unternehmern vor die Idee geklaut zu haben. Als sich schließlich Nappster-Erfinder Sean Parker mit ins Gespann bringt, entbrennt ein Streit zwischen Marc und Eduardo. Schließlich endet das ganze in einem Hin- und Hergeklage. David Fincher erzählt seine „Geschichte“ quasi chronologisch, allerdings werden die Gerichtsverhandlungen in die laufende Handlung immer wieder eingeflochten, so werden Dialoge zur Hälfte im Studentenheim begonnen und schließlich als Zeugenaussage vor Gericht beendet. Finchers Werk hat eigentlich alles was ein guter Film braucht, Schauspieler die ihr Werk wirklich verstehen, sehr guter, sauberer Schnitt und tolle Musik, das einzige was fehlt ist die Spannung. Die Handlung des Films ist eigentlich total banal und das ist der springende Punkt, die ersten 45 Minuten wissen zu unterhalten. Wilde Parties und laute Musik, Studentenleben wie man es sich vorstellt und dann zieht sich der Film einfach nur noch so hin.

Fazit: 6.5/10


Filmkurzreview Nr.27 "Into the Wild"

"Something touched me deep inside", das fällt mir zu Into the Wild ein. Was Don McLean einst sang trifft meine Gefühlslage nach dem Schauen von diesem "Reisebericht" recht gut. Ein junger hochintelligenter Mann, mit einer Vorliebe für klassische Literatur, mit oberflächigen, superreichen Eltern, reißt nach seinem Schulabschluss aus. Er will nach Alaska, verbennt sein Geld, Ausweise, Kreditkarten und bricht jeglichen Kontakt zu seinen Eltern ab. In Sprüngen erzählt der Film, Vorgeschichte, Reise nach Alaska, Rückreise und einen etwas länger dauernden Aufenthalt in seinem Stützpunkt, einem leerstehenden Bus den er in der Ödnis findet. Der Film ist eher still, ein Glück das er nicht chronologisch erzählt wird, sonst wäre er nicht aushaltbar vor Stille. Aber nein, so erlebt man viele Dialoge mit den wenigen Menschen die Alex Supertramp begegnen und was mir besonders gefiel: Monologe von ihm und von seiner Schwester, die ihm, in jenen, meist hinterhertrauert. Die Texte könnten schöner nicht sein. Gleiches gilt für Bilder, Musik und Moral. Und hey, Kristen Steward ist eine gute Schauspielerin!

Fazit: 9.5/10

Sonntag, 3. Oktober 2010

Filmkurzreview Nr.26 "Four Rooms und Walk the Line"

Walk the Line
Authentische Schauspieler, cooles Setting, saucoole Musik und aufgrund seiner Dauer etwas langweilig.
Fazit: 7/10



Four Rooms
Soso, es geht um einen Pagen, der seinen ersten Arbeitstag (die Silvesternacht) in einem Luxushotel verbringt. Es werden 4 Geschichten aus je einem Hotelzimmer erzählt, jede Szene wurde von einem anderen Regisseur gemacht. Während die ersten beiden Zimmer noch recht unlustig daher kommen, springt der Funke doch bei den letzten beiden Episoden über, vorallem Tarantinos Raum macht sehr viel Spaß.
Unterm Strich, ein ungewöhnlicher, unterhaltsamer schräger, anstößiger und nicht familientauglicher Film, mit einem großen Tim Roth, aber mehr auch nicht.
Fazit: 7/10


Sonntag, 26. September 2010

Filmkurzreview Nr.25 "Psycho"

Nach einer Diskussion mit meiner Freundin, von wegen alte Filme sind doof und die in Schwarz-Weiß erst recht, da dachte ich mir, dann guck ich jetzt erst recht mal etwas Altes. "Psycho" von Alfred Hitchcock, über die Ermittlung die nach einer Frau angestellt wird, welche 40.000 Dollar unterschlägt, mit dem Geld versucht sich abzusetzen und schließlich in einem Motel ermordet wird (der vllt. bekannteste Filmmord, aber auf jeden Fall der bekannteste Duschenmord.) Und oho, Filme können ohne 10 Schnitte pro Sekunde und ohne Farbe spannend sein. Das Ganze wirkt durchdacht und durchstrukturiert (fast schon dramenähnlich.)
Es gibt keine riesige Zahl an Charakteren, weshalb es dem Zuschauer leichter fällt sich an die Wenigen zu gewöhnen, allerdings habe ich auch zu keinem der "guten" Protagonisten eine wirkliche Bindung aufbauen können, wobei der irre Bates einem irgendwie ans Herz wächst. Herrvorragende Musik und ziemliches gutes Schauspiel, wobei es die Protagonisten relativ gelassen nehmen das Geliebte/Schwester ermordet wurde, runden das ganze zu einem sehr, sehr unterhaltsamen Thriller ab, der derweil aber nicht übermäßig zu schocken weiß.

Fazit: 8/10

Sonntag, 19. September 2010

Sonst so?" Nr. 42


Solulala, so richtig knallt die elfte Klasse noch nicht. Letzte Woche hatten wir noch viele Hausaufgaben, derweil ist´s eigentlich sehr chillig. Physik hat bis dato am meisten angezogen, mal sehen was mich noch erwartet. Das Wochenende war verhältnismäßig unspektakulär, was am Uniceflauf liegt. Bei Besagtem bin ich 20 Kilometer gelaufen und war dann doch etwas zerstörter als vermutet - Muskelkater wie die Hölle und allgemeine Demotivation. Am Samstag hab ich mit Tom dann noch Herr der Ringe gesehen (7/10), den ich tatsächlich zum letzten Mal mit 12 gesehen habe. Ich denke wir werden innerhalb der nächsten 2 Wochen die anderen beiden Teile auch noch gucken. Mit Bloody Choice wird momentan an der Aufnahme eines Songs gearbeitet, wobei wir gleichzeit fleißig für unseren Auftritt in Hamburg proben. Ansonsten bin ich noch auf der Suche nach einem Aushiflsjob und hab da auch schon was in Aussicht, mal sehen wie sich das entwickelt.
Anyway, dein Arzt hat gesagt du bist ok. 






Samstag, 18. September 2010

Filmkurzreview Nr.24 "Garden State"

"Garden State" von Zach Braff, der gleichzeitig die Hauptrolle spielt, ist der beste Film den ich je gesehen habe.
Die Handlung ist schnell zusammengefasst, Andrew Largeman besucht seinen Geburtsort, den er vor neun Jahren verlassen hat, anlässlich der Beerdigung seiner Mutter. Er trifft alte Freunde, setzt seine Medikamente ab und lernt Sam kennen. Ein junges Mädchen, dich sich selbst regelmäßig als sehr komisch bezeichnet. Durch sie beginnt Andrew wieder zu fühlen, sein Leben bekommt wieder einen Sinn. Nach und nach erfährt der Zuschauer mehr über die Protagonisten, häufig komisch und tragisch zugleich. Durch bewegende Dialoge, einem einfühlsamen Soundtrack, Zach Braffs und Natalie Portmanns absolut genialem Schauspiel und viel Liebe zum Detail, schaffte es dieses Debutwerk als erster Film überhaupt, mich nicht eine Sekunde zu ermüden und darüber hinaus eine wahrhaftig dichte Atmosphäre zu erzeugen.

Fazit: 10/10

 

Mittwoch, 15. September 2010

Filmkurzreview Nr.23 "Jackie Brown"

So Herr Tarantino, den fand ich diesmal echt nicht dolle. Hier ging es um eine Stewardess, mittlerem Alters, die für einen Waffendealer Geld schmuggelt, von der Polizei erpresst wird, sie soll ihren Boss, besagten Waffendealer, verraten, bekommt im Gegenzug ihre Freiheit, während ihr Boss von ihr verlangt 500.000 Dollar aus Mexico in die Staaten zu schmuggeln, Jackie plant nichts von dem zu tun und mit dem Geld abzuhauen, das sich ein Kautionshelfer dabei in sie verliebt, kommt ihr recht gelegen. Im Gegensatz zu allen anderen ihrer Filme geht mir hier der Soundtrack größtenteils höllisch auf die Nerven, auch wenn es schon einige Lichtblicke gibt. Die gecasteten Schauspieler sind gut, aber L. Jackson will mir nicht so recht in die Rolle des Bösen passen, wobei De Niro schon eher passt, als leicht verwirrter Ex-Knasti. Auch die Hauptrolle Jackie Brown, Pam Grier, ist wirklich überzeugend. Aber, aber, aber. Während ihr erster (oder sagen wir zweiter) Film "Reservoir Dogs" spannende Dialoge enthielt, ist hier viel Langeweile angesagt. Das ist allerdings auch ihren Cuttern zu verdanken, da saß ich vor´m Montior und dachte nur noch so "Schnitt! Schnitt! Schnitt, bitte!." Der Erzählstil mit diesem ganzen Kapitelmüll, war bei Jackie Brown irgendwie uncool und auch die Handlung war dieses Mal zu sehr verstrickt, die einzelenen Pläne der Protagonisten, anders als bei zum Beispiel "Pulp Fiction" zu komplex, um sie zigfach überkreuzen zu können. Mit einer Laufzeit von über 2 Stunden zog sich das ganze dann auch noch ziemlich hin und ja, ja, ja Herr Tarantino. Zum Glück haben sie danach noch viel, viel bessere Filme, Grandiose gar, gemacht.

Fazit: 6/10

Sonntag, 12. September 2010

Filmkurzreview Nr.22 "Reservoir Dogs"

Quentins Erstling ist ein verdammtes Meisterwerk! Verdammt blutig, verdammt spannend, verdammt mitreißend und verdammt ... verdammt guter Soundtrack!
Eine Truppe aus Bankräubern hat einen verdeckten Ermittler unter sich, was zu einem blutigen Desaster während eines Überfalls führt. Nach und nach pendeln sie in den vereinbarten Treffpunkten ein, zumindest die die nicht erschossen wurden und beginnen sich zu fragen: "Wer von meinen Freunden, hat uns verraten?" In typischer Tarantino-Machart wird in Rückblenden, die Geschichte der Personen und die Planung, bis zu Flucht nach dem Banküberfall, in Kapiteln erzählt.
Spannend bis zuletzt, gefüllt mit guten Dialogen und Hits aus den 70ern.
Die Story ist relativ simpel und etwas gestreckt, aber who cares, sollte man gesehen haben!

Fazit: 9/10

Samstag, 11. September 2010

Filmkurzreview Nr.21 "In China essen sie Hunde"

Holy Shit, der Film ist so gut und lässt einen  gleichzeitig ziemlich leiden, ich fand ihn eigentlich brilliant, doch andererseits ging er mir total auf den Sack, ich wollte das er aufhört.
Eine Kriminalkomödie, die sowas von unglaublich rabenschwarz ist, mit einem so unerhört, genialem Ende, dass das alles einfach kaum zu glauben ist.
"Ich hab sie getötet" "Du hast sie getötet? Wo ist sie jetzt?" "Zuhause, im Flur ... und in der Küche"

Fazit: 8/10

Mittwoch, 8. September 2010

"Sonst so?" Nr. 41

11. Klasse und viel, viel Stress.
Achja und am 23.10 mit Bloody Choice Auftritt in Hamburg